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Degenerative Gelenkerkrankungen des Pferdes



Möglichkeiten der Prophylaxe und Chancen zur Funktionsverbesserung bei Arthrose

Arthrosen stellen die häufigste Form der Gelenkerkrankungen dar. Sie sind durch einen fortschreitenden Verlust des Gelenkknorpels und Schädigung des Knochens bzw. des Gelenkkapselansatzes gekennzeichnet. Die sich daraus ergebenden, schmerzhaften Veränderungen innerhalb des Gelenks führen zu Bewegungseinschränkungen und Lahmheiten.

Der Knorpel selbst besteht vorwiegend aus Kollagenfasern, Proteoglykanen und der Hyaluronsäure. Er enthält weder Blutgefäße noch Nervenbahnen. Seine Versorgung erfolgt ausschließlich durch langsam ablaufende Diffusionsprozesse über die Gelenkflüssigkeit (Synovia).

Bei einem gesunden Gelenk besteht ein Gleichgewicht zwischen der Neubildung des Knorpelgewebes und dem durch Enzyme kontrolliert gesteuerten Abbau. Eine Störung dieses physiologischen Gleichgewichts führt zu den arthrotischen Veränderungen im Gelenk. Dabei ist es gleichgültig, welche Ursache der Störung zu Grunde liegt. Es kann sich sowohl um immunologische oder entzündliche Reize als auch um eine mechanische Ursache durch zu starke Belastung, vor allem junger Pferde im Wachstum, handeln.

Im weiteren, chronischen Verlauf der Erkrankung erfolgt ein verstärkter Abbau des Gelenkknorpels durch Degradierung des knorpelbildenden Kollagens. Zusätzlich beschleunigen permanente Entzündungsprozesse innerhalb der Synovia den Abbau.

Der Schwerpunkt der Arthrosebehandlung besteht üblicherweise entweder in der Gabe von Glucokorticoiden (Cortison), um eine entzündungshemmende Wirkung zu erreichen, oder im Einsatz nicht steroidaler Antiphlogistika (NSAID`s), die zusätzlich zur Entzündungshemmung eine Reduzierung des Schmerzempfindens bewirken.

Dieser Weg einer ausschließlich symptombezogenen medikamentösen Therapie hat allerdings auch ein deutliches Potential an Nebenwirkungen. Vor allem Reizungen des Magen-Darmtrakts (Magengeschwüre u. Blutungsneigung) oder eine stark
eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Immunsystems sind oftmals die Folge.

Die Alternative

Eine Alternative mit klinisch nachgewiesenem Erfolg besteht in der gezielten Zufütterung der für den regenerativen Knorpelaufbau notwendigen Nährstoffe. (Weide 2004, Appelt 2005) Bei diesen für die Kollagensynthese absolut unverzichtbaren Bausteinen handelt es sich um die drei Aminosäuren Glyzin, Prolin und Hydroxyprolin. Sie werden direkt im Knorpel eingelagert und forcieren entscheidend die Kollagensynthese und stellen somit eine sehr geeignete diätetische Maßnahme dar, den Gelenkknorpel nachhaltig und wirkungsvoll zu stabilisieren und so der fortschreitenden Zerstörung entgegenzuwirken.

Die Zufuhr dieser für den gesamten Bewegungsapparat entscheidenden Aminosäuren erfolgt problemlos über die Zufütterung von Arthrosyn. Es enthält zu mind. 92% reines Protein in Form dieser für den Gelenkstoffwechsel und Knorpelaufbau unverzichtbaren Aminosäuren.

Der nachhaltige Effekt auf den gesamten Knochen - und Knorpelstoffwechsel zeigt sich vor allem an der zügigen Verbesserung der klinischen Symptome: Lahmheiten, eventuell auftretender Beugeschmerz oder Bewegungseinschränkungen werden entscheidend reduziert oder treten gar nicht mehr auf.

Die Zufütterung von Arthrosyn ist auf Grund seiner Zusammensetzung und Wirkung auf den Knorpelstoffwechsel nicht nur bei bereits vorhandenen degenerativen Erkrankungen wie der Arthrose ein sinnvoller und Erfolg versprechender Weg, sondern auch im Sinne einer Prophylaxe beim jungen, noch wachsenden Pferd zu sehen. Gerade im Leistungssport werden durch die hohen Trainingsbelastungen bei noch nicht abgeschlossenem Skelettwachstum schon die Weichen für später auftretende Gelenk- und Knochenschäden gestellt. Die regelmäßige, prophylaktische Futtergabe von Arthrosyn zeigt hierbei eine protektive Wirkung, so dass verschleißbedingten Störungen
des Bewegungsapparates rechtzeitig vorgebeugt werden kann. Dabei gilt grundsätzlich, dass die Fähigkeit zur Regeneration des Knorpelgewebes beim jugendlichen Organismus deutlich höher ist als bei beim bereits ausgewachsenen Tier.

Entzündliche Prozesse

Von besonderer Bedeutung im Zusammenhang mit arthrotischen Erkrankungen sind die dabei auftretenden Entzündungsprozesse. Sie sind meist auf den Synovialraum begrenzt, tragen aber maßgeblich dazu bei, dass der Aufbau und die Regeneration des Knorpelgewebes sehr stark vermindert sind. Zudem wird durch die Entzündungsprozesse auch das Schmerzempfinden erheblich verstärkt.

Daher müssen immer auch entzündungshemmende Maßnahmen den Aufbau des Knorpelgewebes begleiten. Das läßt sich z.B. mit den bereits angesprochenen NSAID`s erreichen. Die in dem Zusammenhang möglichen Risiken müssen aber durchaus ernst genommen werden. Wir empfehlen daher als Alternative unser spezielles Diätfuttermittel für Pferde Equileen®.

Auf Grund seines hohen Anteils an Omega-3 Fettsäuren, vor allem der entzündungshemmend wirkenden Eicosapentaensäure (EPA) und seines speziell dem Pferdeorganismus angepassten Verhältnis der diätetisch wirksamen Fettsäuren ergänzt und unterstützt es den Gelenkaufbau durch Arthrosyn hervorragend.